Bezirksversammlung Harburg

Drucksache - 20-4607  

 
 
Betreff: Antrag der GRÜNEN-Fraktion betr. Inklusiver Spielplatz in Harburg
Status:öffentlichDrucksache-Art:Antrag
Verfasser:GRÜNE-Fraktion / Marek, Regina
Federführend:Interner Service   
Beratungsfolge:
Hauptausschuss
08.03.2019 
Sitzung des Hauptausschusses ungeändert beschlossen / überwiesen   
10.12.2019 
Sitzung des Hauptausschusses zur Kenntnis genommen   
Jugendhilfeausschuss
03.04.2019 
Sitzung des Jugendhilfeausschusses vertagt / verbleibt   
02.12.2019 
Sondersitzung des Jugendhilfeausschusses      
Ausschuss für Soziales, Integration, Gesundheit und Inklusion
09.11.2020    Sitzung des Ausschusses für Soziales, Integration, Gesundheit und Inklusion      

Sachverhalt
Beschlussvorschlag
Anlagen:
2019 12 02 _ Beschlussempfehlung JHA _ Drs. 20-4607 - Inklusiver Spielplatz in Harburg  

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Sachverhalt:

Spielplätze, auf denen Kinder mit und ohne Behinderung miteinander spielen können, sind selten – in Deutschland sind es sogar nur fünf Prozent aller Spielplätze (vgl. ZDF 2.8.2018). In Hamburg hat der Bezirk Mitte mit dem ersten inklusiven Spielplatz, der aus einer Elterninitiative entstanden ist, einen Meilenstein gesetzt. Harburg als Bezirk mit vielen Kindern und seiner großen Kinder- und Familienfreundlichkeit könnte in Hamburg nun der zweite Bezirk mit einem inklusiven Spielplatz werden. In Bergedorf wurde ebenso ein solcher Antrag von den GRÜNEN gestellt.

 

 Mit Spielgeräten, mit denen auch Kinder mit körperlicher oder anderer Behinderung spielen können, kann ein so gestalteter Spielplatz ein neuer Raum für gelebte Inklusion sein. Rollstuhlschaukeln, barrierefreie Wippen, ein Baumhaus, das mit einem Rollstuhl befahrbar ist, sind nur Beispiele, wie behinderte Kinder mitspielen können.

 

 In der Markusstraße in Hamburg können Kinder mit Behinderungen seit Mai 2018 spielen – auf dem ersten öffentlichen inklusiven Spielplatz direkt neben der inklusiven Kita Markusstraße. Spielgeräte wie eine Nestschaukel oder ein auch für Rollstuhlfahrer*innen geeignetes Karussell stehen auf dem Spielplatz, der barrierefrei gestaltet ist.

 

 

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Petitum/Beschlussvorschlag:

Die Vorsitzende der Bezirksversammlung wird gebeten, sich bei den zuständigen Stellen dafür einzusetzen

 

1. das, über das vorhandene Projekt in Hamburg im Jugendhilfeausschuss oder im GUV  berichtet wird.

 2. die Kosten für die Gestaltung eines inklusiven Spielplatzes zu ermitteln und ob in Harburg ein solches Vorhaben umgesetzt werden kann.