Bezirksversammlung Harburg

Drucksache - 20-4541  

 
 
Betreff: Antrag AfD betr. Proberäume im ehemaligen OBI-Markt
Status:öffentlichDrucksache-Art:Antrag
Verfasser:AfD-Fraktion / Bischoff, Ulf / Feineis, Harald / Bodó, Ludwig
Federführend:Interner Service   
Beratungsfolge:
Bezirksversammlung Harburg
26.02.2019 
Sitzung der Bezirksversammlung Harburg abgelehnt   

Sachverhalt
Beschlussvorschlag

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Sachverhalt:

Seit dem Wegfall der Proberäume für Musiker in der Alten Wache, Nöldekestraße 17, sitzen nun viele Harburger Musiker „auf der Straße“. Der Behörde fällt nichts Besseres ein, als sich zu bemühen und immer wieder Räume in Aussicht zu stellen.

Seit die Erstaufnahmeeinrichtung „Geutensweg 30“, der ehemalige OBI-Markt, zum 30.06.2017 als solche aufgegeben wurde, steht das große Gebäude leer. Ein Rückbau ist nicht vor dem 30. September 2019 vorgesehen, erklärt die Behörde (Drs. 20-3055.01). Das Gebäude befindet sich im Eigentum der Freien und Hansestadt Hamburg (Bürgerschaftsdrucksache 21/9373). Monatlich kostet die Nettokaltmiete rund 30.000 Euro zuzüglich einer Nebenkostenpauschale von 3.045 Euro. Und für die Bewachung des Objektes fallen monatliche Kosten in Höhe von 1.550,10 Euro an.

Warum sollte dieses Gebäude nicht zum Proben für Musiker genutzt werden?

 

 

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Petitum/Beschlussvorschlag:

1.       Die Vorsitzende der Bezirksversammlung Harburg wird gebeten, sich bei der Innenbehörde für die schnellstmögliche Nutzung des ehemaligen OBI-Baumarktes zum Proben für Musiker einzusetzen und über das Ergebnis im Ausschuss für Kultur, Sport und Freizeit am 28. Februar 2019 zu berichten.

2.       Gemeinsam mit der Kreativgesellschaft Hamburg sollen die Künstler dann ein Konzept erstellen, in dem sie konkrete Ideen verschriften, wie sie in Eigenarbeit entsprechende Maßnahmen ergreifen würden, um das Gebäude mehreren Musikergruppen zugängig zu machen (bspw. „Raum-in-Raum“-System/Dämmung/Nutzungsplan etc.).

3.       Schließlich soll die Nutzung vertraglich vereinbart und dem KSF zur Abstimmung vorgelegt werden.