Bezirksversammlung Harburg

Drucksache - 20-4007.01  

 
 
Betreff: Stellungnahme zum Antrag NEUE LIBERALE: Planung der Schulküche für den Neubau der Stadtteilschule Süderelbe
Status:öffentlichDrucksache-Art:Antwort/Stellungnahme gem. § 27 BezVG
  Bezüglich:
20-4007
Federführend:Interner Service   
Beratungsfolge:
Hauptausschuss
15.10.2019 
Sitzung des Hauptausschusses zurückgezogen / erledigt   
Ausschuss für Soziales, Bildung und Integration
11.02.2019 
Sitzung des Ausschusses für Soziales, Bildung und Integration (offen)   

Sachverhalt
Beschlussvorschlag

Sachverhalt:

Schulküchen sind ein viel diskutiertes Thema, vor allem seit Einführung des Ganztages. Mit der Einführung des Ganztagsschulbetriebs wird Schule zu einem Lebensort, an dem die gesundheitsförderliche Ausgestaltung des Schulalltags an Bedeutung zunimmt. Eine gesunde Ernährung dient zum einen der Gesundheitsprävention. Zum anderen geht es auch um eine Ernährungsbildung: Kinder und Jugendliche sollen bewusst essen (und trinken) und sich mit Fragen einer gesunden und nachhaltigen Ernährung auseinandersetzen.

Die Erfahrungen, die man als Kind oder Jugendlicher mit dem Essen macht, begleiten uns ein Leben lang.

Eigentlich scheint dies auch auf breiter Ebene so gesehen zu werden.

Es gab ein Programm der Bürgerschaft, bei dem Geld zur Verfügung gestellt wird, um Aufwärmküchen in Produktionsküchen oder zumindest Vitalküchen umzubauen. Außerdem wurde sich mit der Volksinitiative bezüglich Schulen dahingehend verständigt, dass zukünftig bei Neubauten mindestens Vitalküchen geplant würden.

Schließlich heißt es auch in einer Antwort auf eine Anfrage der Bürgerschaft im Februar 2018 (21/12120) bezüglich des Themas:

„Bei großen Um- beziehungsweise Neubaumaßnahmen wird generell die Einrichtung einer Vitalküche angestrebt, sofern der Essensbereich Teil der geplanten Maßnahme ist.“

Dies erscheint sinnvoll, aber wird anscheinend nicht so umgesetzt.

Bei den Planungen für den Neubau der Stadtteilschule Süderelbe ist anscheinend nur eine Aufwärmküche geplant. Dies ist nicht wünschenswert.

Wenn schon ein Neubau stattfindet, dann sollte auch eine Küche vorgesehen werden, in der frisch gekocht werden kann.

Da an dem Standort nicht nur die Stadtteilschule sondern auch das Regionale Bildungs- und Beratungszentrum (ReBBZ), das Jugendzentrum und verschiedene Projektträger zusammenkommen, wäre aus unserer Sicht nicht nur eine Vitalküche sondern eine Produktionsküche sinnvoll.

 


Petitum/Beschlussvorschlag:

Die Verwaltung wird gebeten, Vertreter der Schulbehörde und ggf. anderer zuständiger Stellen in den Ausschuss für Soziales, Bildung und Integration (SBI) einzuladen, um über den aktuellen Stand der Planung für die Schulküche im Rahmen des Neubaus der Stadtteilschule Süderelbe zu berichten und dabei insbesondere die geplante Küchenkonzeption zu diskutieren.

Antrag der Abgeordneten Barbara Lewy, Isabel Wiest, Kay Wolkau 

Harburg, 06.09.2018

Kay Wolkau

Fraktionsvorsitzender

f.d.R.

 

 

Bezirksversammlung Harburg 16.01.2019

Die Vorsitzende

 

 

Die Behörde für Schule und Berufsbildung nimmt zu dem Antrag Neue Liberale Drs. 20-4007 wie folgt Stellung:

 

 

An der Stadtteilschule Süderelbe werden derzeit Sanierungsmaßnahmen durchgeführt. Diese Sanierungsarbeiten sollten auch genutzt werden, um die bestehende Essensversorgung zu erweitern.

 

Parallel zu den laufenden Sanierungsarbeiten ist im Rahmen der aktuellen Bedarfsplanung für den Süderelberaum die Überlegung entwickelt worden, die Stadtteilschule auf sieben Züge auszubauen. Mit diesem Ausbau wird es auf jeden Fall eine Erweiterung der Essensversorgung geben. Im Übrigen sind die Planungen noch nicht abgeschlossen.

 

 

gez. Rajski

 

f.d.R.

Wyzinski

 

Stammbaum:
20-4007   Antrag NEUE LIBERALE: Planung der Schulküche für den Neubau der Stadtteilschule Süderelbe   Interner Service   Antrag
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