Bezirksversammlung Harburg

Drucksache - 20-4053  

 
 
Betreff: Antrag AfD betr. Verkehrschaos in und um Harburg schnellstens beenden
Status:öffentlichDrucksache-Art:Antrag
Verfasser:AfD-Fraktion / Bischoff, Ulf / Bodó, Ludwig / Feineis, Harald
Federführend:Interner Service   
Beratungsfolge:
Bezirksversammlung Harburg
25.09.2018 
Sitzung der Bezirksversammlung Harburg (offen)   
Ausschuss für Inneres, Bürgerservice und Verkehr
18.10.2018 
Sitzung des Ausschusses für Inneres, Bürgerservice und Verkehr vertagt / verbleibt   
15.11.2018 
Sitzung des Ausschusses für Inneres, Bürgerservice und Verkehr zurückgezogen / erledigt   

Sachverhalt
Beschlussvorschlag

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Sachverhalt:

A1, A7, Wilhelmsburger Reichstraße, B73, Winsener Straße... und jetzt Ehestorfer Heuweg. Wenn die Namen dieser Verkehrswege im Süden der Hansestadt erklingen, dann lässt das nichts Gutes erahnen. Der Unmut der Autofahrer als auch sämtlicher Anwohner in Harburg wird immer lautstärker, manch einer verzweifelt geradezu.

 

Das Umsteigen auf die so genannten Öffis ist im Bezirk Harburg nicht ganz einfach, da hier kein U-Bahn-Netz existiert und die S-Bahn den Bezirk Harburg nur äußerst peripher bedient. Der Bus ist gar keine Alternative, denn der steckt ja auch fest.

 

Seit jeher ist der südlichste Bezirk der Hansestadt sträflichst vernachlässigt worden im Großraumkonzept der Verkehrsbehörde. Das muss sich ändern.

 

 

 

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Petitum/Beschlussvorschlag:

Die Vorsitzende der Bezirksversammlung lädt umgehend Vertreter der Verkehrsbehörde, des HVV sowie des Harburger Landesbetriebs Verkehr in den Ausschuss für Inneres, Bürgerservice und Verkehr, um

 

a) die aktuelle und künftige Verkehrssituation unter Angabe sämtlicher Baustellen auf den Autobahnen, Land- und innerstädtischen Straßen darzustellen,

 

b) wobei herauszuarbeiten ist, wie flexibel die Baustellengestaltung und -koordination sind und

 

c) wie der Bürger frühzeitig darüber informiert werden kann als auch

 

d) welche Absprachen mit dem HVV getroffen wurden und werden können, um bspw. durch eine veränderte Taktung der S-Bahn etc. attraktive Alternativen anzubieten,

 

damit sich die derzeitige, chaotische Verkehrssituation schnellstens entspannt.

 

Zeitnah sollte sich hieraus ein Arbeitsstab entwickeln, der sich aus Verkehrsexperten und Kennern der örtlichen Begebenheiten zusammensetzt, um ein Gesamtkonzept für den Verkehr in und um Harburg zu entwickeln. Dieses Konzept soll garantieren, dass Harburg innerstädtisch als auch im Großraum spürbar entlastet wird.