Bezirksversammlung Harburg

Drucksache - 20-4007  

 
 
Betreff: Antrag NEUE LIBERALE: Planung der Schulküche für den Neubau der Stadtteilschule Süderelbe
Status:öffentlichDrucksache-Art:Antrag
Verfasser:Neue Liberale Fraktion Harburg / Lewy, Barbara / Wiest, Isabel / Wolkau, Kay
Federführend:Interner Service   
Beratungsfolge:
Bezirksversammlung Harburg
25.09.2018 
Sitzung der Bezirksversammlung Harburg      

Sachverhalt
Beschlussvorschlag

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Sachverhalt:

Schulküchen sind ein viel diskutiertes Thema, vor allem seit Einführung des Ganztages. Mit der Einführung des Ganztagsschulbetriebs wird Schule zu einem Lebensort, an dem die gesundheitsförderliche Ausgestaltung des Schulalltags an Bedeutung zunimmt. Eine gesunde Ernährung dient zum einen der Gesundheitsprävention. Zum anderen geht es auch um eine Ernährungsbildung: Kinder und Jugendliche sollen bewusst essen (und trinken) und sich mit Fragen einer gesunden und nachhaltigen Ernährung auseinandersetzen.

Die Erfahrungen, die man als Kind oder Jugendlicher mit dem Essen macht, begleiten uns ein Leben lang.

Eigentlich scheint dies auch auf breiter Ebene so gesehen zu werden.

Es gab ein Programm der Bürgerschaft, bei dem Geld zur Verfügung gestellt wird, um Aufwärmküchen in Produktionsküchen oder zumindest Vitalküchen umzubauen. Außerdem wurde sich mit der Volksinitiative bezüglich Schulen dahingehend verständigt, dass zukünftig bei Neubauten mindestens Vitalküchen geplant würden.

Schließlich heißt es auch in einer Antwort auf eine Anfrage der Bürgerschaft im Februar 2018 (21/12120) bezüglich des Themas:

„Bei großen Um- beziehungsweise Neubaumaßnahmen wird generell die Einrichtung einer Vitalküche angestrebt, sofern der Essensbereich Teil der geplanten Maßnahme ist.“

Dies erscheint sinnvoll, aber wird anscheinend nicht so umgesetzt.

Bei den Planungen für den Neubau der Stadtteilschule Süderelbe ist anscheinend nur eine Aufwärmküche geplant. Dies ist nicht wünschenswert.

Wenn schon ein Neubau stattfindet, dann sollte auch eine Küche vorgesehen werden, in der frisch gekocht werden kann.

Da an dem Standort nicht nur die Stadtteilschule sondern auch das Regionale Bildungs- und Beratungszentrum (ReBBZ), das Jugendzentrum und verschiedene Projektträger zusammenkommen, wäre aus unserer Sicht nicht nur eine Vitalküche sondern eine Produktionsküche sinnvoll.

 

 

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Petitum/Beschlussvorschlag:

Die Verwaltung wird gebeten, Vertreter der Schulbehörde und ggf. anderer zuständiger Stellen in den Ausschuss für Soziales, Bildung und Integration (SBI) einzuladen, um über den aktuellen Stand der Planung für die Schulküche im Rahmen des Neubaus der Stadtteilschule Süderelbe zu berichten und dabei insbesondere die geplante Küchenkonzeption zu diskutieren.

Antrag der Abgeordneten Barbara Lewy, Isabel Wiest, Kay Wolkau 

Harburg, 06.09.2018

Kay Wolkau

Fraktionsvorsitzender

f.d.R.