Bezirksversammlung Harburg

Drucksache - 20-3895.01  

 
 
Betreff: Antwort Kleine Anfrage der GRÜNEN-Fraktion betr. Umweltgerechte Beschaffung und Verwendung von plastikfreiem Material in der Harburger Verwaltung
Status:öffentlichDrucksache-Art:Antwort / Stellungnahme des Bezirksamtes
  Bezüglich:
20-3895
Federführend:Interner Service Beteiligt:D 1 - Dezernat Steuerung und Service
Beratungsfolge:
Hauptausschuss

Sachverhalt
Beschlussvorschlag

Sachverhalt:

Durch die aktuelle Befassung der Europäischen Kommission mit dem Thema der Plastikvermeidung und einer diesbezüglichen Gesetzesinitiative wird allgemein ermuntert, der schädlichen und massenhaften Plastikverwendung Einhalt zu gebieten, auch wenn es ein längerdauernder Prozess werden wird. Plastikablagekörbe, Kugelschreiber, Plastiklineale, Schalen, Tischdecken, Anspitzer, Bilderrahmen u.ä. werden gern für Büroausstattungen verwendet.

Wie sieht die Situation in Harburg aus?

1.    Welche Plastikteile, Büroausstattung aus Plastik werden von der Harburger Verwaltung benötigt, beschafft und auch entsorgt?

2.    Wird geprüft, ob es dazu Alternativen gibt?

3.    Gibt es auch Informationen für die Mitarbeiter(Innen)?

4.    Gibt es eine Kooperation mit den anderen Hamburger Bezirken?

5.    Wird Plastikmüll getrennt bzw. recycelt?

6.    Spielen nur Kosteneinsparungen beim Einkauf von Plastikteilen etc.eine Rolle?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


FREIE UND HANSESTADT HAMBURG

Bezirksamt Harburg

 

 

                                13.Juni 2018

 

Das Bezirksamt Harburg nimmt zu der Anfrage der GRÜNEN-Fraktion (Drs. 20-3895) wie folgt Stellung:

 

Zu Frage 1 und 2:

 

Wie in allen übrigen Lebensbereichen der Gesellschaft werden auch vom Bezirksamt Harburg Ausstattungsgegenstände und Büromaterialien beschafft und entsorgt, die häufig Kunststoffe enthalten. Dies betrifft beispielsweise die gesamte Palette der Büroartikel (Kugelschreiber, Klarsichtfolien, Schnellhefter, Mappen usw. - eine vollständige Aufzählung ist an dieser Stelle nicht möglich). Das Bezirksamt hat sich dabei an FHH-weite Rahmenverträge zu halten. Diese wiederum haben den für alle FHH-Behörden verbindlichen Leitfaden Umweltgerechte Beschaffung zu berücksichtigen, der u. a. eine Negativliste nicht zu beschaffender Gegenstände und Materialien enthält (z. B. Einweggeschirr aus Kunststoff).

 

Zu Frage 3:

 

Alle Beschäftigten des Bezirksamtes haben Zugriff auf den Leitfaden Umweltgerechte Beschaffung im FHH-Portal (Intranet der FHH) sowie im Internet (siehe unten).

 

Zu Frage 4:

 

Eine zusätzliche, gesonderte Kooperation mit den anderen Hamburger Bezirksämtern ist nach den FHH-weiten Vorgaben (siehe Antwort zu Fragen 1 und 2) nicht erforderlich.

 

Zu Frage 5:

 

Die Ausführungsbestimmungen in den Ausschreibungsunterlagen müssen bereits Aussagen zu Rücknahme, Recycling oder die Wiederverwendung von Abfall / Verpackungen beinhalten. 

 

Zu Frage 6:

 

Bei den Rahmenverträgen der FHH spielen neben der fachlichen Eignung der zu beschaffenden Gegenstände sowie Kosten auch Umweltaspekte eine Rolle (Leitfaden Umweltgerechte Beschaffung - siehe Antwort zu Frage 1 und 2). Der Leitfaden Umweltgerechte Beschaffung der FHH kann im Internet unter folgendem Link eingesehen werden: http://www.hamburg.de/umweltgerechte-beschaffung/

 

 

 

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