Bezirksversammlung Harburg

Drucksache - 20-3546  

 
 
Betreff: Antrag NEUE LIBERALE: Gewerbliche Kleidersammlung am Einkaufszentrum Marmstorf
Status:öffentlichDrucksache-Art:Antrag
Verfasser:Neue Liberale Fraktion Harburg / Lewy, Barbara / Wiest, Isabel / Wolkau, Kay
Federführend:Interner Service   
Beratungsfolge:
Bezirksversammlung Harburg
27.02.2018    Sitzung der Bezirksversammlung Harburg      

Sachverhalt
Beschlussvorschlag

Sachverhalt:
 

Viele Menschen möchten mit ihren ausrangierten Kleidungsstücken eine gute Tat vollbringen. Sommers wie winters gibt es in Hamburg bedürftige Menschen, die dringend gut erhaltene Kleidung benötigen und sich über die abgelegten Kleidungsstücke freuen. Neben den Containern seriöser Organisationen werden immer wieder illegale Container aufgestellt, die rein gewerblich genutzt werden. Leider ist es heutzutage oft so, dass gewerbliche Kleidersammlungen eine karitative Nutzung vortäuschen.  Zu oft gelingt die Täuschung auch - ein Umstand, der sich negativ auf die Sammlungsmengen der Hilfsorganisationen auswirkt. Dies scheint in Marmstorf am Ernst-Bergeest-Weg, direkt vor dem Einkaufszentrum und in der Nähe der Bushaltestelle, der Fall zu sein. Mit der Gestaltung des Containers (viele aufgemalte bunte Kinderhände) und durch die Nähe zum Gemeindehaus scheint es so, als wenn es sich um eine Altkleidersammlung für gemeinnützige Zwecke handelt. Er wird auch sehr rege genutzt.  Doch wenn man genau hinschaut, finden sich keine Angaben auf dem Container darüber, wer Eigentümer ist. Insofern wird anscheinend nur eine karitative Nutzung der Altkleider vorgetäuscht.

Nicht weit von diesem Standort gibt es auch Kleidercontainer, die gemeinnützig sind, die dann aber übersehen werden, weil sie nicht ganz so zentral sind. Wünschenswert wäre an dieser Stelle eine Altkleidersammlung, die dann auch karitativen Zwecken zugeführt wird

 

 


Petitum/Beschlussvorschlag:
 

Die Verwaltung wird gebeten zu prüfen, ob der obig bezeichnete Altkleidercontainer vor dem Einkaufszentrum Marmstorf auf öffentlichem Grund steht. Sollte dies der Fall sein, wird die Verwaltung gebeten, den Container zu entfernen und/oder darauf hinzuwirken, dass der Standort für einen Container einer seriösen Hilfsorganisation genutzt wird.

Sollte es sich um privaten Grund handeln und vom Eigentümer die Aufstellung unbedingt gewünscht sein, wird die Verwaltung gebeten darauf hinzuwirken, dass am Container gut sichtbar deutlich gemacht wird, dass es sich um eine gewerbliche Kleidersammlung handelt.

Antrag der Abgeordneten Barbara Lewy, Isabel Wiest, Kay Wolkau

 

Harburg, 08.02.2018

Kay Wolkau

Fraktionsvorsitzender

f.d.R.