Bezirksversammlung Harburg

Drucksache - 20-3309  

 
 
Betreff: Antrag der GRÜNEN Fraktion betr. Neugestaltung des Schwarzenbergs unter Einbeziehung potentieller Nutzerinnen und Nutzer
Status:öffentlichDrucksache-Art:Antrag
Verfasser:Herrmann, Britta
GRÜNE-Fraktion
Federführend:D 4 - Dezernat Wirtschaft, Bauen und Umwelt   
Beratungsfolge:
Bezirksversammlung Harburg
28.11.2017 
Sitzung der Bezirksversammlung Harburg vertagt / verbleibt   
30.01.2018 
Sitzung der Bezirksversammlung Harburg abgelehnt   
Hauptausschuss
12.12.2017 
Sitzung des Hauptausschusses (offen)   

Sachverhalt
Beschlussvorschlag

Sachverhalt:
Bei dem Platz am  Schwarzenberg handelt es sich um eine zentrale Fläche, inmitten des eng bebauten Harburger Kerngebietes. Die Fläche bietet von ihrer Größe und Lage vielfältige Möglichkeiten der Nutzung. Durch den Waldbewuchs am Rand lädt er zu einem Spaziergang ein, auf dem die historische Bedeutung durch den Jüdischen Friedhof und damit auch Harburger Stadtgeschichte erlebbar wird. Er eignet sich ebenso für verschiedenste Sportarten und wurde in der Vergangenheit auch für Festlichkeiten genutzt. Das Abrigado als feste Institution vor Ort, sowie Restbauten der Toilettenhäuser an der Bissingstraße oder dem alten Kiosk an der B73 sind bestehende Pfeiler die in die zukünftige Planung mit einbezogen werden sollten.

Nach Beendigung der Zwischennutzung als Fläche für Unterbringungen Geflüchteter Menschen und nach  Bereitstellung von Planungsmitteln in Höhe von 80.000 € aus dem Quartiersfond gilt es nun geeignete Nutzungs-möglichkeiten zu entwickeln.

Die Zielrichtung ist frei, die Fläche ist multifunktional und war in der Vergangenheit Treffpunkt verschiedenster Nutzergruppen. Sie könnte intensiver für sportliche Aktivitäten genutzt werden, beispielsweise durch den Einbau eines Hindernisparcours und einer anspruchsvollen Skaterbahn.

Um ein passgenaues Nutzungskonzept zu erarbeiten, sollten potentielle Nutzerinnen und Nutzer in die Planungsphase mit einbezogen werden. Hierbei denken wir insbesondere  an die angrenzenden Institutionen wie die Technische Universität und das Friedrich-Ebert-Gymnasium.

Über diese und weitere Nutzergruppen könnten genaue Bedarfe identifiziert werden, um diese in die Gestaltung mit einzubeziehen. Dieses Verfahren würde in der Umsetzung auch §33 BezVG entsprechen, der die Einbeziehung von Kindern und Jugendlichen in Planungen die ihre eigenen Belange betreffen, vorsieht.

 

 

 

 


Petitum/Beschlussvorschlag:
 

Wir bitten die Verwaltung, ein Verfahren zu entwickeln,

1.     das die Planungsabsichten in die potentiellen Nutzergruppen

 

a.Technische Universität

b.Friedrich-Ebert-Gymnasium

c.Harburger Schützengilde

 

        transportiert.

2.     die Nutzerinnen und Nutzer aktiv an der Planung beteiligt.