Bezirksversammlung Harburg

Drucksache - 20-3035  

 
 
Betreff: Dringlichkeitsantrag DIE LINKE betr. Harburg für Alle! - Neue Sozialdezernentin - Wie ist die Situation im Jugendamt?
Status:öffentlichDrucksache-Art:Antrag
Verfasser:DIE LINKE; Lohmann, Jörn; Lenthe, André; Baksi, Kadriye; Peters, Sven;
Aras, Sahbattin
Federführend:Interner Service   
Beratungsfolge:
Bezirksversammlung Harburg
27.06.2017 
Sitzung der Bezirksversammlung Harburg (offen)   

Sachverhalt
Beschlussvorschlag

Sachverhalt:

Die neue Dezernentin für Soziales, Jugend und Gesundheit Frau Dr. Anke Jobmann hat zum 01. Juni 2017 ihre Tätigkeit in der Dienststelle aufgenommen. Wie wir erfahren haben, zeigt sie sich bei ihrer Aufgabe höchst motiviert. Nach uns vorliegenden Informationen hat nun aber Frau Sophie Fredenhagen innerhalb des Bezirksamtes kommuniziert, ihrerseits das Jugendamt zu verlassen und sich in Buxtehude einer neuen Aufgabe zu stellen. Dies wird eine große personelle Lücke hinterlassen und in der Dienststelle einige Unsicherheit verursachen. Schon jetzt kann ein weiterer personeller Abgang im Fachamt für Jugend- und Familienhilfe nur schwer durch die anderen Mitarbeiter kompensiert werden.

Gerade in der Situation, wo die neue Dezernentin für Soziales, Jugend und Gesundheit sich erst in ihre Themengebiete einarbeiten muss, ist diese Entwicklung besonders problematisch.

Zudem ist Frau Dr. Jobmann bisher, z. B. in den Kennenlerngesprächen mit den Fraktionen, die Antwort auf die Fragen schuldig geblieben, wie sie das Amt künftig führen möchte und wie ihre Vision einer modernen Jugend- und Familienhilfe aussieht. Nach der sitzungsfreien Zeit ist die neue Dezernentin so weit eingearbeitet, dass sie im Jugendhilfeausschuss zu diesen Fragen konkret Rede und Antwort stehen kann.

 

 


Petitum/Beschlussvorschlag:

1.     Die Dezernentin für Soziales, Jugend und Gesundheit Frau Dr. Jobmann soll im kommenden Jugendhilfeausschuss, nach der sitzungsfreien Zeit, über die personelle Situation gerade vor dem Hintergrund berichten, dass die bisherige Leiterin des Amtes für Jugend- und Familienhilfe Frau Fredenhagen die Dienststelle spätestens Ende des Jahres verlassen wird.

2.     Außerdem soll die neue Dezernentin die Möglichkeit erhalten, noch einmal ihre Vision von zeitgerechter Jugend- und Familienhilfe vorzustellen.

3.     Weiterhin soll von der Dezernentin Frau Dr. Jobmann im Ausschuss berichtet werden, was unternommen wird, um die unbesetzten und ggf. frei werdenden Stellen so bald wie möglich wieder zu besetzen.