Bezirksversammlung Harburg

Drucksache - 20-2882  

 
 
Betreff: Antrag NEUE LIBERALE: Bericht über politische Bildung an Harburgs Schulen
Status:öffentlichDrucksache-Art:Antrag
Verfasser:Neue Liberale Fraktion Harburg; Wiest, Isabel; Wolkau, Kay; Lewy, Barbara
Federführend:Interner Service   
Beratungsfolge:
Bezirksversammlung Harburg
30.05.2017 
Sitzung der Bezirksversammlung Harburg abgelehnt   

Sachverhalt
Beschlussvorschlag

Politische Bildung an Schulen spielt eine zentrale Rolle um Kindern Demokratie nahe zu bringen und ihnen die Möglichkeit zu geben sich besser gegen radikale Ansichten zu schützen. Dies schließt die Vermittlung von fundierten politischen Informationen, der Einbindung in demokratische Strukturen und Prozesse sowie die Vermittlung der Demokratie als fragiles und schützenswertes Konstrukt ein.

In Harburg ist dies besonders wichtig, da hier ein Radikalisierungspotential durch schlechtere Perspektiven und durch eine hohe Zuwanderung Probleme bereiten kann. Umso wichtiger ist es, gute politische Bildung im Bezirk sicherzustellen. In Hamburg wird die politische Bildungsarbeit, abgesehen von der zentralen Rolle der schulischen Demokratiebildung, durch die Landeszentrale für politische Bildung und einer Vielzahl von freien Trägern geleistet.

Vor dem Hintergrund verstärkter Radikalisierung Jugendlicher, sowohl für Islamismus, Rechts- als auch Linksextremismus, ist es wichtig zu überprüfen, welche Schritte in Harburg ergriffen werden, um Kinder und Jugendliche davor zu schützen.


Die Bezirksversammlung möge beschließen:

Ein Vertreter der Landeszentrale für politische Bildung und Vertreter anerkannter, freier Träger der politischen Bildung in Hamburg werden in den Ausschuss für Soziales, Bildung und Integration eingeladen, um über ihre Aktivitäten im Bereich der politischen Bildung an Schulen in Harburg zu berichten.

Antrag der Abgeordneten Isabel Wiest, Kay Wolkau, Barbara Lewy

 

Harburg, 04.05.2017

Kay Wolkau

Fraktionsvorsitzender

f. d. R.