Bezirksversammlung Harburg

Drucksache - 20-2804  

 
 
Betreff: Antrag der Abg. Carsten Schuster und Viktoria Pawlowski (FDP) betr.: Durchführung einer öffentlichen Anhörung - Wie funktioniert die Nachbarschaft mit Flüchtlingen?
Status:öffentlichDrucksache-Art:Antrag
Verfasser:Schuster, Carsten; Pawlowski, Viktoria
Federführend:Interner Service   
Beratungsfolge:
Bezirksversammlung Harburg
26.04.2017 
Sitzung der Bezirksversammlung Harburg ungeändert beschlossen / überwiesen   
30.05.2017 
Sitzung der Bezirksversammlung Harburg abgelehnt   
Ausschuss für Soziales, Bildung und Integration
15.05.2017 
Sitzung des Ausschusses für Soziales, Bildung und Integration zurückgezogen / erledigt   

Sachverhalt
Beschlussvorschlag

Sachverhalt:

Der Bezirk Harburg hat in den vergangenen Jahren, einen hohen Anteil der Flüchtlinge in unserer Stadt untergebracht. Derzeit werden Erstaufnahmeeinrichtungen geschlossen und es entstehen weitere Folgeunterkünfte im Bezirk. An allen Standorten wurde und wird die Unterbringung von Flüchtlingen in der Nachbarschaft zunächst überwiegend kritisch gesehen. Viele Fragen bleiben offen und die Nachbarschaft, fühlt sich bei den Standortentscheidungen meist übergangen. Im Laufe der letzten Jahre haben sich viele Bürgerinitiativen gegründet, es wurden Projekte ins Leben gerufen und das Zusammenleben mit den neuen Nachbarn verläuft überwiegend viel besser als erwartet.

Neben den Initiativen gibt es viele Menschen in unserem Bezirk, die in den letzten Jahren mit den Flüchtlingen in Kontakt gekommen sind und im alltäglichen Zusammenleben Erfahrungen gesammelt haben. Was läuft gut, was läuft schlecht und worauf muss in Zukunft verstärkt geachtet werden, um in einer guten Nachbarschaft leben zu können?

 


Petitum/Beschlussvorschlag:
Die Bezirksversammlung beschließt die Durchführung einer öffentlichen Anhörung zum Thema : Wie funktioniert die Nachbarschaft mit Flüchtlingen?, im Rahmen einer Sondersitzung des Ausschusses Soziales, Bildung und Integration. Zu der Sitzung werden neben der Öffentlichkeit, die jeweiligen Bürgerinitiativen die sich im Umfeld der jeweiligen Unterkünfte befinden eingeladen.

Die entsprechenden Mittel für die Durchführung der Anhörung sollen aus Mitteln der Bezirksversammlung bereitgestellt werden.