Bezirksversammlung Harburg

Drucksache - 20-1841.01  

 
 
Betreff: Stellungnahme zum Antrag CDU betr. Kunstpfad Harburg -Nicht aus den Augen verlieren!
Status:öffentlichDrucksache-Art:Antwort / Stellungnahme des Bezirksamtes
  Bezüglich:
20-1841
Federführend:Fachamt Management des öffentlichen Raums   
Beratungsfolge:
Ausschuss für Kultur, Sport und Freizeit
26.01.2017 
Sitzung des Ausschusses für Kultur, Sport und Freizeit (offen)   
16.02.2017 
Sitzung des Ausschusses für Kultur, Sport und Freizeit (offen)   

Sachverhalt
Beschlussvorschlag
Anlagen:
20-1841.01_MR3_Denkmäler Harburg  

Sachverhalt:

 

der Abgeordneten Uwe Schneider, Ralf-Dieter Fischer, Rainer Bliefernicht (CDU) und Fraktion

Der Harburger Kunstpfad ist eine Besonderheit des Bezirkes. In der Vergangenheit wurde dieser mit einem erheblichen finanziellen Aufwand in ein neues Erscheinungsbild versetzt. Die seinerzeit erreichte Attraktivitätssteigerung muss erhalten bleiben und nachhaltig gesichert werden. Sieht man sich die Kunstwerke des Harburger Kunstpfades derzeit an, wie zum Beispiel die „Kugel im Kubus“ von Hans-Dieter Schrader, so gewinnt man den Eindruck, dass diese Attraktivitäts-steigerung durch Verunstaltungen der Kunstwerke wieder verloren geht.

 


Petitum/Beschluss:

 

Die Bezirksversammlung beschließt:

Die Verwaltung wir aufgefordert, in Zusammenarbeit mit den Fachleuten des Helms-Museums, zeitnah alle Kunstwerke des Harburger Kunstpfades in Augenschein zu nehmen und dafür Sorge zu tragen, dass diese wieder in einen ansehnlichen Zustand versetzt werden. Hierzu zählt unter anderem die Entfernung von Aufklebern und Beschmierungen. So erforderlich, wie bei dem Kunstwerk „Kugel im Kubus“ hat ein Neuanstrich zu erfolgen. Nach erfolgter Inaugenscheinnahme der Kunstwerke soll ein Bericht im Fachausschuss Kultur, Sport und Freizeit gegeben werden, der darüber Auskunft gibt, welche Kosten entstehen und wie ein entsprechender Zeitplan aussieht.

 

 

 

 

 

 

 

FREIE UND HANSESTADT HAMBURG

Bezirksamt Harburg

 

 

18. Januar 2017

 

 

Das Bezirksamt Harburg nimmt zu dem Antrag der CDU-Fraktion (Drs. 20-1841) wie folgt Stellung:

 

Der Kunstpfad in Harburg ist eine kulturelle Bereicherung, die gepflegt und unterhalten werden muss. In diesem Sinne hat der Bezirk ein Bestandsgutachten erstellen lassen, welches die Kunstwerke des Kunstpfades in ihrem Unterhaltungszustand bewertet und Empfehlungen zu Reinigungs- und Erhaltungsmaßnahmen macht.

 

Von den 25 Kunstwerken liegen 3 Exemplare („Pfeifender Junge“ Wilhelmstraße, „Anamorphose“ Lüneburger Straße und „Christusfigur“ Neue Straße) nicht in der bezirklichen Verantwortung.

 

Zehn der 22 bezirklichen Kunstwerke wurden als beanstandungsfrei beurteilt.

Bei drei Kunstwerken sieht der Bezirk - trotz Beanstandungen - keinen Handlungsbedarf.

Acht Kunstwerke sind beschmiert, beklebt und als Graffitiunterlage missbraucht, auch sind  Fugen bewachsen und/oder herausgebrochen. Diese Mängel wurden von Oktober bis November 2016 beseitigt (Reinigung und Fugensanierung). 

 

Im Fall der „Kugel im Kubus“ ist neben der Reinigung die Erneuerung der Farbe an Fehlstellen durchgeführt worden.

Die Gesamtkosten für diese Arbeiten betrugen ca. 4.500 Euro.

 

 

gez. Völsch

 

Stammbaum:
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