Bezirksversammlung Harburg

Drucksache - 20-1798.01  

 
 
Betreff: Stellungnahme zum Antrag der Abg. Viktoria Pawlowski und Carsten Schuster (FDP)
Betr.: Oberirdische Zuganzeiger für die S-Bahnstation Harburg Rathaus
Status:öffentlichDrucksache-Art:Antwort/Stellungnahme gem. § 27 BezVG
  Bezüglich:
20-1798
Federführend:Interner Service   
Beratungsfolge:
Hauptausschuss
10.01.2017 
Sitzung des Hauptausschusses vertagt / verbleibt   
14.11.2017 
Sitzung des Hauptausschusses vertagt / verbleibt   

Sachverhalt
Beschlussvorschlag
Anlagen:
Anlage zur Stn. BWVI_Drs. 20-1798  

Sachverhalt:

Muss ich rennen oder kann ich gemütlich zur Bahn gehen? Diese Frage stellen sich Nutzer des öffentlichen Personennahverkehrs auf dem Weg zur S-Bahn. Die Haltestelle Harburg ist bereits mit einem oberirdischen dynamischen elektronischen Zuganzeiger ausgestattet. Das bedeutet, dass die Fahrgäste bereits beim Ausstieg aus dem Bus, bzw. beim Erreichen der S-Bahnstation (oberirdisch) feststellen können, wann der nächste Anschlusszug abfährt. Auf den Zuganzeigern wird angezeigt, in wie vielen Minuten die nächste Bahn fährt. Die S-Bahn Hamburg verwendet eigene Anzeiger, die zentral vom Betriebsführungssystem (IMS) gesteuert werden.


 


Petitum/Beschlussvorschlag:

 

Der Vorsitzende der Bezirksversammlung wird aufgefordert, sich bei der S-Bahn Hamburg dafür einzusetzen, dass an den oberirdischen Eingängen der S-Bahn Station Harburg Rathaus dynamische elektronische Zuganzeiger angebracht werden. Über die Ergebnisse soll dem Ausschuss Inneres, Bürgerservice und Verkehr berichtet werden.

 

 

Bezirksversammlung Harburg8.12.2016

Der Vorsitzende

 

 

Die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation nimmt zu dem Antrag der Abg. Viktoria Pawlowski und Carsten Schuster Drs. 20-1798 auf der Grundlage von Auskünften der Deutschen Bahn AG (DB AG), der DB Station & Service (DB St&S), der Hamburger Verkehrsverbund GmbH (HVV) und der S-Bahn Hamburg GmbH (S-Bahn) wie folgt Stellung:

 

 

Durch den hohen Umsteigeranteil zwischen S-Bahn (zwei Linien) und Bus (zwölf Linien im Tagesverkehr sowie zwei Nachtlinien) ist eine frühzeitige Echtzeit-Information über die Anschlusszüge zweckmäßig und hilfreich. Demzufolge wurden bisher die Stationen mit besonders hohen Umsteigeranteil bzw. besonderer Bedeutung mit Voranzeigern ausgerüstet (z.B. in Harburg und Altona).  Eine Ausrüstung der Station Harburg Rathaus ist grundsätzlich möglich und eine Ausrüstung der zwei für den Umsteigerverkehr zur S-Bahn am stärksten frequentierten Zugänge (siehe Anlage) angedacht:

 

  • Zugang 10 (Harburger Ring im Abfahrtsbereich „A“ - Busse in Richtung Westen) und
  • Zugang 6 (Harburger Ring im Abfahrtsbereich „D“ - Busse in Richtung Nordwesten)

 

Je Voranzeiger wären Investitionskosten in Höhe von etwa 60.000 Euro erforderlich. Die Betriebskosten als Teil der Stationskosten bleiben aufgrund der Größenordnung unberücksichtigt.

 

Die zuständige Behörde prüft derzeit, ob eine Umsetzung im Rahmen des Programmes zur Steigerung der Haltestellenattraktivität gegen Ende des Jahres 2017 möglich ist, soweit kurzfristig eine gemeinsame Finanzierung mit der DB AG geregelt werden kann.

 

 

 

 

gez. Timmann

 

f.d.R.

Riechers