Bezirksversammlung Harburg

Drucksache - 20-0368  

 
 
Betreff: Antrag CDU betr. Sanierungsgebiet S 6 Phoenix-Viertel
Status:öffentlichDrucksache-Art:Antrag
Verfasser:CDU-Fraktion
Federführend:D 3 - Dezernat Soziales, Jugend und Gesundheit   
Beratungsfolge:
Hauptausschuss
13.01.2015 
Sitzung des Hauptausschusses  
Regionalausschuss Harburg
15.04.2015 
Sitzung des Regionalausschusses Harburg zurückgezogen / erledigt   

Sachverhalt
Beschlussvorschlag

Sachverhalt:

der Abgeordneten Martin Hoschützky, Florian Klein, Helga Stöver (CDU)  und

Fraktion

 

 

Mit der Einrichtung des Sanierungsgebiets S 6 im Jahr 2005 wurden im Phoenix-Vier­tel die Voraussetzungen für eine Verbesserung der Wohn- und Lebensverhältnisse im Quartier geschaffen. Die Maßnahmen zielten auf die Modernisierung und Sanierung des Gebäudebestands, die soziale Stabilisierung und die Aufwertung des Wohnumfel­des. In diesem Jahr endet das Sanierungsverfahren. Während dieses Zeitraums wurden um­fangreiche Sanierungen und Modernisierungen vorgenommen, so dass sich die bauliche Si­tuation inzwischen deutlich verbessert hat. Mit dem  im Jahr 2010 errich­teten Bürgerzentrum Feuervogel wurde ein zentraler Ort der Bildung und Kommunikation im Viertel geschaffen, der heute erheblich zur sozialen Stabilisierung des Quartiers beiträgt.

In den zahlreichen Sitzungen des Sanierungsbeirats ist aber deutlich geworden, dass insb. im unteren Bereich des Quartiers weiterhin Handlungsbedarfe bestehen und vor allem der Bereich Wilstorfer Straße seine Entwicklungspotentiale noch nicht voll aus­geschöpft hat. Das gilt hinsichtlich der dortigen baulichen und sozialen Lage wie der Struktur des Gewerbebesatzes. Daher ist eine Fortführung des Sanierungsverfahrens in einem Teil des Quartiers sinnvoll.  

 

 


Petitum/Beschluss:

Die Bezirksversammlung beschließt:

 

Der Vorsitzende der Bezirksversammlung wird gebeten, einen Vertreter des Sanierungsträgers steg Hamburg mbH in den Regionalausschuss Harburg einzuladen, der darstellen möge, welche Möglichkei­ten zur Fortführung des Sanierungsverfahrens im Bereich zwischen den Straßenzügen Wilstorfer Straße und Lassallestraße bestehen und welchen Beitrag diese Maßnahme zur Beseitigung der o.a. strukturellen Defizite leisten könnte.

 

 

Hamburg, am 08.01.2015                                         

 

 

Ralf-Dieter Fischer                                                                      Martin Hoschützky

Fraktionsvorsitzender                                                                      Florian Klein

                                                                                                                Helga Stöver