Bezirksversammlung Harburg

Drucksache - XIX-2085  

 
 
Betreff: Kleine Anfrage CDU betr. Harburg - Wohnungsbauinitiative XLVI - Vermarktung Elbmosaik
Status:öffentlichDrucksache-Art:Kleine Anfrage gem. § 24 BezVG
Verfasser:CDU-Fraktion
Federführend:D 4 - Dezernat Wirtschaft, Bauen und Umwelt   
Beratungsfolge:
Hauptausschuss
08.04.2014 
Sitzung des Hauptausschusses zurückgezogen / erledigt   

Sachverhalt

Sachverhalt:

Anfrage der Abgeordneten Ralf-Dieter Fischer, Uwe Schneider, Treeske Fischer (CDU) und Fraktion

 

 

Mit erheblichem finanziellen Aufwand ist in der Vergangenheit unter Hinzuziehung von Fachleuten und Agenturen für die Vermarktung des Bebauungsplangebietes NF65 der Name „Elbmosaik“ gewählt worden. Der erste Bauabschnitt ist insoweit weitgehend realisiert und wird von den Bewohnern angenommen. Es hat sich bereits eine Bürgerinitiative „Wir im Elbmosaik“ gebildet.

 

Überraschenderweise hat die IBA Hamburg GmbH nunmehr mit einer Vermarktungsoffensive mit einem Flyer begonnen. Darin sollen die weiteren Abschnitte nicht mehr Elbmosaik heißen, sondern als „Vogelkamp Neugraben“ angepriesen werden.

 

Der neue Namen berücksichtigt in keiner Weise, dass sämtliche in den folgenden Bauabschnitten des Elbmosaiks angebotenen Grundstücke ausschließlich in der Gemarkung Fischbek und nicht in Neugraben liegen.

 

 

Wir fragen die Verwaltung:

 

  1. In welcher Höhe sind gegebenenfalls auch Finanzmittel des Bezirkes seinerzeit in die Namensfindung Elbmosaik eingeflossen?
  2. Ist der von der IBA Hamburg GmbH erstellte Vermarktungsflyer im Detail mit Dienststellen des Bezirksamtes abgestimmt worden, um den örtlichen Sachverstand einzubringen?
  3. Welche Mitarbeiter des Bezirksamtes sind in die neue Namensfindung einbezogen worden?
  4. Welche Mitarbeiter haben an der Gestaltung des Flyers „Endlich wieder Land in Sicht.“ mitgewirkt?
  5. Sind Mitarbeiter des Bezirksamtes bei der Auswahl der sieben Architekturbüros, die für die Architekturbörse Entwürfe fertigen sollen, einbezogen worden?
  6. Welche konkreten gestalterischen Vorgaben für die teilnehmenden Architektenbüros sind von der Bezirksverwaltung beigesteuert worden?

 

 

Ralf-Dieter Fischer              Uwe Schneider

Fraktionsvorsitzender              Treeske Fischer

 

Hamburg, am 07.03.2014