Bezirksversammlung Harburg

Drucksache - XIX-1911  

 
 
Betreff: Antrag SPD betr. Mangelhafte ärztliche Versorgung im Bezirk Harburg
Status:öffentlichDrucksache-Art:Antrag
Verfasser:SPD-Fraktion
Federführend:Fachamt Gesundheit   
Beratungsfolge:
Ausschuss für Soziales, Gesundheit, Arbeit und Integration
10.03.2014 
Sitzung des Ausschusses für Soziales, Gesundheit, Arbeit und Integration (offen)   
Hauptausschuss
14.01.2014 
Sitzung des Hauptausschusses  

Sachverhalt
Beschlussvorschlag

Sachverhalt:

Nach einem Bericht im Harburg-Teil des Hamburger Abendblattes am 20.11.2013 gehört der Bezirk Harburg zu den Regionen, in denen eine Unterversorgung mit Kinderärzten, Fachärzten und Psychotherapeuten besteht. Besonders deutlich wird die gegenwärtige Situation durch die Ankündigung des Kernspinzentrums Hamburg-Süd, dass in naher Zukunft in Harburg keine Möglichkeit einer Mammografie gegeben sein soll. Dies ist für einen Bezirk mit 150.000 Einwohnern nicht hinnehmbar.

Rein statistisch besteht für den Zuständigkeitsbereich der Kassenärztlichen Vereinigung Hamburg - nämlich das Staatsgebiet der Hansestadt - keine Unterversorgung. Diese tritt nur dann zu Tage, wenn die einzelnen Bezirke gesondert betrachtet werden.

Es gibt schon seit langem Forderungen, dass - wie bereits in Berlin - die Bezirke allein für die ärztliche Versorgung als Maßstab dienen sollten.

 


Petitum/Beschluss:

 

Die Bezirksversammlung möge beschließen:

 

Der Vorsitzende der Bezirksversammlung wird gebeten, Vertreter der Kassenärztlichen Vereinigung Hamburg sowie der Fachbehörde in eine der nächsten Sitzungen des Ausschusses für Soziales, Gesundheit, Arbeit und Integration einzuladen, um zum Thema „Ärztliche Versorgung“ - insbesondere hinsichtlich Kinderärzten, Radiologen mit Mammografie-Zulassung und Psychologen - im Bezirk Harburg zu berichten (bezugnehmend auf den neuesten Morbiditätsatlas).

 

 

 

Heinz Beeken, Claudia Loss, Ronja Schmager und Fraktion