Bezirksversammlung Harburg

Drucksache - XIX-1835  

 
 
Betreff: Kleine Anfrage GRÜNE
betr. Tonanlagenposse im Harburger Rathaus auf geordnete Bahnen lenken
Status:öffentlichDrucksache-Art:Kleine Anfrage gem. § 24 BezVG
Verfasser:GRÜNE-Fraktion
Federführend:Interner Service   
Beratungsfolge:
Hauptausschuss
14.01.2014 
Sitzung des Hauptausschusses zurückgezogen / erledigt   

Sachverhalt

Sachverhalt:

 

Seit deutlich über einem halben Jahr gibt es im Harburger Rathaus keine funktionierende Tonanlage. Durch die Verwaltung wurde im Mai/Juni öffentlich angekündigt, dass nach der Sommerpause eine funktionierende Tonanlage vorhanden sein werde.

 

Die jetzt neue Tonanlage wurde tatsächlich installiert. Sie funktioniert jedoch nicht bzw. nicht richtig.  Die drahtlose Technik hält ohne Batterie-Wechsel keine Sitzung durch, ständig kommt es zu Störgeräuschen, teilweise kommt es zu massiven Übersteuerungen und Rückkopplungen. Die Mikrofone sind zu niedrig angeordnet und anscheinend nicht für den Einsatz an einem Rednerpult konzipiert. So gibt es am Pult kein Schwanenhals-Mikro und die Rednerinnen und Redner müssen sich stark nach vorne beugen. Behelfsmäßig wurde ein Stativ mit einem Mikro neben das Pult gestellt.

 

Auf der Sitzung der Bezirksversammlung im Oktober musste die Anlage nach 10min stillgelegt werden.

 

Dies vorausgeschickt fragen wir das Bezirksamt:

 

  1. Wurde die Neuinstallation der Tonanlage/-technik im Rathaus Harburg ausgeschrieben?
    1. Wenn ja, wann und mit welchem Inhalt? (bitte Ausschreibung anhängen)
    2. Wenn nein, warum nicht? Wer hat dies wann entschieden?
    3. Welche Anforderungen und Vorstellungen wurden an das ausführende Unternehmen formuliert? (bitte anfügen)
  2. Die Tonanlage ist in vielen Facetten unzureichend und in ihrer Funktion stark defizitär. Teilt das Bezirksamt diese Auffassung?
  3. Die Situation ist sehr unangenehm gegenüber Referenten und Öffentlichkeit. 
    1. Wie gedenkt der Bezirk weiter vorzugehen?
    2. Wurden bereits ernsthafte Bemühungen unternommen, Abhilfe zu schaffen? Wenn ja, in welcher Art und mit welchem Zeitplan? Wenn nein, warum nicht?

 

Harburg, 25.11.2013

 

Kay Wolkau                                                                                    Daniel Völkoi

GRÜNE-Fraktionsvorsitzender