Bezirksversammlung Harburg

Auszug - Wall can Dance - Gestaltung Parkhausspindel Karstadt  

 
 
Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses - Unter Ausschluss der Öffentlichkeit
TOP: Ö 4
Gremium: Stadtentwicklungsausschuss Beschlussart: zur Kenntnis genommen
Datum: Mo, 22.06.2020 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:00 - 19:50 Anlass: Sitzung
Raum: Großer Sitzungssaal
Ort: Harburger Rathausplatz 1, 21073 Hamburg
21-0728 Wall can Dance - Gestaltung Parkhausspindel Karstadt
   
 
Status:öffentlichDrucksache-Art:Mitteilungsvorlage öffentlich
Federführend:D 4 - Dezernat Wirtschaft, Bauen und Umwelt   
 
Protokoll
Beschluss

Ein Vertreter der Initiative „Wall can dance“ erinnert an seine erste Vorstellung des Projektes in der Sitzung des Stadtplanungsausschusses vom 26.11.2016. Die Initiative verfolgt das Ziel mit einer großen Outdoor-Galerie den Harburger Binnenhafen mit der Harburger Innenstadt zu verbinden. Dazu sollten nstler weltweit eingeladen werden, mit großformatigen Bildern die Stadtteile zu verschönern und Stadtteilkultur herzustellen. Bisher seien fünf Kunstwerke realisiert worden. Weitere sechs (drei im Binnenhafen und drei in der Innenstadt) seien geplant, die mit RISE-Mitteln und Bezirkssondermitteln finanziert würden.

 

Mit Hilfe einer Präsentation weist er auf die geplanten Kunstwerke mit Fertigstellung im September 2020 hin. Er stellt das Motiv für das Parkhaus Buxtehuder Straße / Küchgarten vor, das mit großer visueller Wirkung, an der Auffahrtsspindel entstehen soll. Ein weltbekannter spanischer Künstler aus dem zeitgenössischen Artbereich sei für dieses Projekt gewonnen worden. Nachdem er Referenzarbeiten dieses Künstlers gezeigt hat, erläutert er den Entwurf und macht darauf aufmerksam, dass der Künstler die vorhandene Fassadenstruktur in seinem Werk aufgreifen wolle. Als Material werde hochwertige, langlebige Fassadenfarbe eingesetzt.

 

Der Eigentümer des Parkhauses leiste einen hohen Anteil der Kosten. Genau könne er es nicht beziffern, allerdings befände sich die Fassade trotz ihres Alters in einem guten Zustand, so dass Ausbesserungsarbeiten möglicherweise nicht erforderlich würden.

 

Er halte es für sicher, dass diese kunstvolle Fassadengestaltung optisch ein Aushängeschild für Harburg werde, da sie sehr sichtbar sei und der in die Jahre gekommenen Architektur ein neues Gesicht verleihen werde.

 

Herr Lied teilt mit, dass aufgrund der Eilbedürftigkeit - nach Rücksprache mit Frau Dr. Jobmann - dieses Projekt im Stadtentwicklungsausschuss anstatt im Kulturausschuss vorgestellt worden sei.


Der Ausschuss nimmt Kenntnis.