Bezirksversammlung Harburg

Auszug - Projektvorstellungen (Anträge im nicht-öffentlichen Teil)  

 
 
Sitzung des Kulturausschusses
TOP: Ö 3
Gremium: Kulturausschuss Beschlussart: zur Kenntnis genommen
Datum: Do, 28.11.2019 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:00 - 21:20 Anlass: Sitzung
Raum: Mehrzwecksaal im SDZ
Ort: Harburger Rathausforum 1, 21073 Hamburg
 
Protokoll
Beschluss

 

Vertreterinnen und Vertreter der drei Projekte stellen ihr jeweiliges Projekt kurz vor, geben einen Rückblick darüber, wie es bisher gelaufen ist und einen Ausblick auf die Zukunft. Vertreterinnen von Elbdeich e.V. berichten anhand einer Präsentation, die der Niederschrift als Anlage beigefügt ist. Zu den Projekten gibt es von den Ausschussmitgliedern im Einzelnen Nachfragen:

 

Offene Kunst- und Siebdruckwerkstatt

-          Warum liegen die Honorare deutlich höher als die von der Schulbehörde bezahlten Honorare für Kräfte, die im Schulunterricht schulische Leistungen erbringen? Die Kostensätze im künstlerischen Bereich seien nicht genau definiert. Die Verwaltung richte sich nach Kostensätzen aus dem Jugendbereich, wobei auch dort geschaut werden müsse, um was für eine Tätigkeit es sich handele. Außerdem werde sich an den Kostensätzen aus dem Volkshochschulbereich orientiert. Des Weiteren sei es auch ein Ermessensspielraum der Verwaltung, was für angemessen angesehen werde und letzten Endes eine Entscheidung der Politik, was sie für angemessen halte.

-          Wie viele Personen werden insgesamt von dem Projekt angesprochen und haben teilgenommen? Der Verwendungsnachweis über das Jahr 2019 sei erst zum Ende des Jahres fällig, weil das Projekt dann ende. Der offizielle Abschlussbericht für 2019 liege der Verwaltung erst im Frühjahr 2020 vor.

-          Im letzten Jahr habe es Unterstützung durch die lokalen Partnerschaften gegeben. In welcher Höhe und für was? Die Lokalen Partnerschaften hätten die Entlastung des Ehrenamtes unterstützt und eine finanzielle Förderung für die Monate September bis Dezember 2018 geleistet. Inhaltlich sei es das gleiche wie in diesem Jahr. Es wird angeregt, auch dort einen Antrag zu stellen.

-          Harburger Leitbild Punkt 7 „Ehrenamt für Geflüchtete Menschen“: Es gebe im Hintergrund ein Pool Ehrenamtlicher, die immer wieder bereit sein, z.B. bei Sommerfesten unterstützend mitzuarbeiten. Im regelmäßigen Angebot seien nur 3 Ehrenamtliche aktiv tätig. Für das kommende Jahr sei dies ein großer Punkt, wieder mehr Ehrenamtliche mit einzubeziehen.

-          Es werde noch wesentlich mehr ehrenamtliches Engagement eingebracht, auch von Seiten der Antragstellerin. Regelmäßig fielen mehrere Stunden Vor- und Nachbereitung außerhalb der bezahlten 2 ½ Stunden an. U.a. sei die Antragstellerin auch ehrenamtlich bei verschiedenen Sommerfesten in Bostelbek in der Wetternstraße gewesen.

-          Die Antragstellerin habe den Bachelor in Kunst im Sozialen (Expressiv Arts and social transformation) an der Medical School Hamburg (MSH) erworben und sei seitdem selbstständig als Künstlerin aktiv.

 

Kunstkarawane 2.0

-          Vertreterinnen vom Elbdeich e.V. suchen Geflüchtete in ihren Wohnunterkünften auf, werben an der Haustür für das Projekt, welches vorrangig im Begegnungsraum JoLa des BGZ Süderelbe stattfindet, und laden die Menschen ein, mitzukommen und mitzumachen.

-          Pro Termin seien immer zwei Personen mit der Qualifikation Kunsttherapeutin, Kulturanthropologin oder Sozialpädagogin anwesend.

 

Aufwandsentschädigung Kulturarbeit SuedKultur Alles wird schön

-          Sprecher von SuedKultur sei Herr Rademaker.

-          Die aufgeführten Raumkosten seien eine Schätzung gewesen, die damals hätten entstehen können. Sie seien aber nicht entstanden, weil bisher noch kein Büro eingerichtet wurde. Bisher seien Sachmittel ausgegeben worden für beispielsweise einen Computer. Es werde angestrebt, einen Büroraum/Arbeitsplatz einzurichten, was im letzten Jahr leider nicht realisiert werden konnte. Die Arbeit sei bisher von Personen gemacht worden, die ihr eigenes Büro dafür genutzt hätten.