Bezirksversammlung Harburg

Auszug - Kulturfestival "Sommer im Park"  

 
 
Sitzung des Kulturausschusses
TOP: Ö 2
Gremium: Kulturausschuss Beschlussart: zur Kenntnis genommen
Datum: Do, 28.11.2019 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:00 - 21:20 Anlass: Sitzung
Raum: Mehrzwecksaal im SDZ
Ort: Harburger Rathausforum 1, 21073 Hamburg
21-0366 Kulturfestival "Sommer im Park"
   
 
Status:öffentlichDrucksache-Art:Mitteilungsvorlage öffentlich
Federführend:Fachamt Sozialraummanagement   
 
Protokoll

Nach einleitenden Worten von Frau Dr. Jobmann zur Zielsetzung und den Rahmenbedingungen von „Sommer im Park“ berichtet eine Vertreterin vom Citymanagement anhand einer Präsentation über die diesjährige Veranstaltung.

Anschließend erzählt ein Künstler, wie er die Veranstaltung erlebt und empfunden habe. (Die Präsentation ist der Niederschrift beigefügt.)

 

Im Ergebnis habe es zu der Veranstaltung ein sehr positives Feedback von den Besuchern gegeben. Die Zusammenarbeit aller Akteure habe hervorragend geklappt und Störungen

oder Probleme habe es auf dem Veranstaltungsgelände nicht gegeben. Das für dieses Jahr ausgesuchte Programm konnte mit dem Finanzierungsrahmen gedeckt werden.

 

Ein Vertreter von Marias Ballroom (Mit-Organisator) ergänzt, die Veranstaltung habe ihm sehr viel Spaß gemacht und sei insgesamt eine runde Sache gewesen.

 

Um die Veranstaltung weiter voranzubringen und zu optimieren, werde sich eine bereits gegründete Arbeitsgruppe mit folgenden Themen auseinandersetzen:

-          Flächen für weitere Fahrradständer, damit diese nicht bis an den Veranstaltungsort herangeschoben werden müssten

-          leichtere Anlieferung der Technik zur Bühne (aufgrund der vielen Treppen derzeit schwierig)

-          mehr Barrierefreiheit schaffen trotz der schwierigen Topographie (Rampenlösung)

-          Infrastruktur

-          Schallschutz

-          Verkehrskonzept / Zuwegung

-          eventuell Einsatz von Ordnungskräften

-          Problem Beschilderung

 

Es habe aber auch negative Feedbacks gegeben, worauf das Bezirksamt in Abstimmung mit allen Mitorganisatoren entsprechend geantwortet habe. Die Verwaltung halte esr wichtig und gut, über die Nutzungsbedingungen der Freilichtbühne an einem Runden Tisch (o.ä.) zu sprechen, der öffentlich angekündigt werde. Gemeinsam mit Organisatoren, Politik und Anwohnern sollte dann überlegt werden, wie die Rahmenbedingungen sein müssten, damit auch die unmittelbaren Anlieger sich nicht gestört hlten. Terminvorschlagr den Runden Tisch sei Freitag, der 24.01.2020 von 17-19 Uhr. Der Ausschuss begrüßt den Vorschlag der Verwaltung und bestätigt den Termin.

 

Ausblick

Frau Dr. Jobmann informiert, die Organisationsgruppe bereite derzeit den Folgeantrag vor. Zu inhaltlichen Fragen befinde man sich gerade in der Findungsphase. Es habe schon vorsichtige Signale aus der Politik gegeben, das Festival auch im nächsten Jahr wieder fördern zu wollen.

 

Herr Marek lobt das nachhaltige Veranstaltungsmanagement von Verwaltung und Citymanagement Harburg e.V. und rde sich wünschen, wenn auch die Infrastruktur (Verkehrskonzept) noch stärker Berücksichtigung findennnte. Er spricht sich für eine Fortführung der Veranstaltung aus.

 

Frau Loss merkt an, der heutige Bericht habe dazu beigetragen, dass die SPD-Fraktion die Veranstaltung gerne weiter fortführen und finanziell unterstützen wolle. Es sei großartige Arbeit geleistet worden und man freue sich, dass die Bühne eine Wirkungsstätte habe.

 

Frau Dr. Jobmann bedankt sich für die positiven Rückmeldungen und betont, es sei den

Vertreterinnen und Vertretern des Bezirksamtes sehr wichtig, dass das Projekt „Sommer im Park“ ein Projekt werde, das die Harburgerinnen und Harburger verbinde. Zudem halte sie es für wichtig, die positiven Seiten Harburgs gemeinsam herauszustellen. Sollte es Kritik geben, weil sich Anwohner durch die Veranstaltung gestört fühlen, dann müsse gemeinsam ein Kompromiss gesucht und auch gefunden werden.

 

Herr Lethi merkt zur Nutzung der Freilichtbühne an, dass es noch zwei weitere Harburger Kulturfestivals gebe (Suedmusik Umsonst & Draußen und Keine Knete trotzdem Fete), die nicht mehr auf der Freilichtbühne stattfinden dürften, sondern auf ein Gelände Am Radeland ausweichen müssten. Er regt an, diese beiden Veranstaltungen auch wieder auf der Freilichtbühne zuzulassen.

 

Frau Dr. Jobmann informiert, von Beginn der ersten Planungen zu dem Festival habe es auch Überlegungen gegeben, wie in der Zeit zwischen den zwei Veranstaltungswochenenden der Stadtpark als Ort in das Bewusstsein der Bevölkerung gerückt werden könnte. Denn die Freilichtbühne mit dem Park sei ein Schatz, der eine großartige Gelegenheit biete, sich weiter zu entwickeln, von der Bevölkerung aber viel zu wenig wahrgenommen werde. Sie macht darauf aufmerksam, dass der Stadtpark als Gartendenkmal geschützt sei, und die Beschäftigung mit diesem Aspekt sowie mit Natur, Naturschutz und Umweltthemen könne auch sehr gut im Rahmen von Sommer im Park erfolgen.

 

Anschließend wird einem Anwohner Gelegenheit gegeben mitzuteilen, wie er persönlich das Festival in Bezug auf Lärmbelästigung erlebt habe.

 

Ein weiterer Gast regt an, eventuell gemeinsam mit dem Stadtmuseum über die Geschichte Harburgs (Stadtgeschichte/Geschichte des Stadtparks) zu informieren.

 

Anlagen:  
  Nr. Name    
Anlage 1 1 2019 11 26 Präsentation SiP KA 28.11.19 (2408 KB)