Bezirksversammlung Harburg

Auszug - Antrag DIE LINKE betr. Harburg für Alle! - Öffentlicher Nahverkehr für einen Euro pro Tag!  

 
 
Sitzung der Bezirksversammlung Harburg
TOP: Ö 14
Gremium: Bezirksversammlung Harburg Beschlussart: ungeändert beschlossen / überwiesen
Datum: Di, 30.04.2019 Status: öffentlich
Zeit: 17:30 - 20:50 Anlass: Sitzung
Raum: Großer Sitzungssaal
Ort: Harburger Rathausplatz 1, 21073 Hamburg
20-4722 Antrag DIE LINKE betr. Harburg für Alle! - Öffentlicher Nahverkehr für einen Euro pro Tag!
   
 
Status:öffentlichDrucksache-Art:Antrag
Verfasser:DIE LINKE / Lohmann, Jörn / Aras, Sahbattin / Baksi, Kadriye / Lenthe, André / Meyer-Suter, Corinna
Federführend:Interner Service   
 
Protokoll
Beschluss

Herr Aras erklärt, eine Vermeidung von Pkw-Nutzung könne nur dann gelingen, wenn der ÖPNV attraktiv und für alle Nutzer erschwinglich gestaltet werde. Unter deutschen Großstädten belege Hamburg zurzeit in Sachen Fahrpreishöhe den Spitzenplatz. Am Beispiel der Stadt Wien sei erkennbar, dass durch eine hohe Zahl neu abgeschlossener Abonnements der Verlust durch die Preissenkung ausgeglichen werden nne. 

Herr Bartels merkt an, dass u. a. Tariferhöhungen des stark belasteten Personals zu Fahrpreiserhöhungen geführt hätten. In Wien habe sich zwar die Zahl der Abonnements verdoppelt, allerdings habe sich die Fahrgastentwicklung nicht signifikant geändert und somit sei die erhoffte Wirkung bezüglich einer Umweltentlastung nicht eingetreten. Zudem hätten sich die Kosten für Einzelfahrkarten drastisch verteuert und der Zuschussbedarf durch die Stadt habe sich deutlich erhöht.

Herr Schuster hrt aus, Citymaut und Parkraumbewirtschaftung seien aus seiner Sicht kontraproduktiv, denn wer durch Ausfälle der S-Bahn gezwungen sei, seinen Pkw zu benutzen werde hierdurch doppelt bestraft. Zudem sei das mit dem Antrag geforderte Abonnement nicht finanzierbar. 


Die Bezirksversammlung stimmt dem Antrag mehrheitlich (CDU/Grüne/Linke/Neue Liberale gegen SPD/AfD/Schuster/Ehlers) zu.