Bezirksversammlung Harburg

Auszug - Stellungnahme zum Antrag SPD betr. Sicherer Schulweg  

 
 
Sitzung des Regionalausschusses Süderelbe
TOP: Ö 2
Gremium: Regionalausschuss Süderelbe Beschlussart: zurückgezogen / erledigt
Datum: Mi, 24.01.2018 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:00 - 20:00 Anlass: Sitzung
Raum: Raum 56 in der Dienststelle Süderelbe
Ort: Neugrabener Markt 5, 21149 Hamburg
20-3227.01 Stellungnahme zum Antrag SPD betr. Sicherer Schulweg
   
 
Status:öffentlichDrucksache-Art:Antwort/Stellungnahme gem. § 27 BezVG
  Bezüglich:
20-3227
Federführend:Interner Service   
 
Protokoll
Beschluss

Herr Schröder berichtet ergänzend zur Stellungnahme, in den 1980iger Jahren seien die ersten Tempo-30-Zonen in Hamburg eingerichtet worden, die per Gesetz baulich hergerichtet werden mussten (Verengung etc.). Seit dem 1. Februar 2001 konnten diese auch ohne bauliche Veränderungen eingerichtet werden, wovon auch viel Gebrauch gemacht worden sei. Die Straße Petershof sei auch eine Tempo-30-Zone.

Im südlichen Teil der Straße Petershof befinde sich ein ehemaliger Radweg, der als solches aber nicht ausgeschildert werden dürfe, weil eine Radwegbenutzungspflicht in Tempo-30-Zonen nicht zulässig sei. Bei einer baulichen Anpassung würde dieser Radweg in einen Fußweg umgebaut werden. Die Umsetzung müsste von der Politik beantragt werden.

 

Das alternierende Parken sei erwünscht, damit in Tempo-30-Zonen der Verkehr auch abgebremst werde. Verkehrszeichen seien dort nur dann anzuordnen, wenn besondere Gefahrensituationen dies erfordern. In der Straße Petershof gebe es an einigen Stellen absolute Halteverbote, um das Parken über eine längere Distanz zu verhindern wegen der dort verkehrenden Buslinie.

 

Zwischen 7.30 Uhr und 8.00 Uhr morgens seien in Richtung Störtebeker Weg viele Kinder mit Fahrrädern unterwegs, zum Teil auf der falschen Straßenseite. Herr Schröder sei mit seinem Kollegen mehrfach vor Ort gewesen. Aufgrund der Anfrage jetzt auch noch verstärkt und man habe die Situation dort positiv mit den Kindern empfunden. Er habe festgestellt, dass Fußnger, Fahrradfahrer und auch Autofahrer in diesem Bereich obwohl es zum Teil eng sei sehr rücksichtsvoll miteinander umgingen. Gefährliche Situationen habe er nicht beobachten können.

 

Die Unfalllage im Petershof sei sehr gering. In der Regel habe es sich in der Vergangenheit um Unfälle beim Ausparken gehandelt, wo ein anderes Fahrzeug angefahren wurde. Unfälle mit Kindern, Schülern / Fahrradfahrern konnten nicht festgestellt werden. Insofern bestehe aus polizeilicher Sicht kein Handlungsbedarf.

 

Herr Wiese bedankt sich für den zusätzlichen ausführlichen Bericht und fragt nach Möglichkeiten, die Straße als Schulweg auszuschildern. Herr Schröder verneint dies und betont, gerade morgens sei in diesem Bereich wegen der vielen Schülerinnen und Schüler, die dort unterwegs seien, mit dem Auto kein schnelleres Fahren möglich.  


Der Antrag wird für erledigt erklärt.