Bezirksversammlung Harburg

Auszug - Vorstellung Stand Studie Ohrnsweg: Konkretisierung der Varianten zur Optimierung der sozialen Infrastruktur und Grün-/Freiflächen  

 
 
Sitzung des Regionalausschusses Süderelbe
TOP: Ö 3
Gremium: Regionalausschuss Süderelbe Beschlussart: zur Kenntnis genommen
Datum: Mi, 24.01.2018 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:00 - 20:00 Anlass: Sitzung
Raum: Raum 56 in der Dienststelle Süderelbe
Ort: Neugrabener Markt 5, 21149 Hamburg
20-3415 Vorstellung Stand Studie Ohrnsweg: Konkretisierung der Varianten zur Optimierung der sozialen Infrastruktur und Grün-/Freiflächen
   
 
Status:öffentlichDrucksache-Art:Mitteilungsvorlage öffentlich
Federführend:Fachamt Sozialraummanagement   
 
Protokoll
Beschluss

Frau Jakisch erinnert an die Sitzung vom 18.10.2017, in der sie die Rahmenbedingungen des Projektes vorgestellt habe. Sie weist auf das RISE-Fördergebiet in Neugraben-Fischbek hin, welches sich vom Zentrum Neugraben bis an die Grenze Neu Wulmstorf erstrecke und die Gebiete Vogelkamp und Fischbeker Reethen und auch Teile des Heidbrooks beinhalte. Mit der im letzten Jahr in Auftrag gegebenen Studie solle die soziale Infrastruktur mit den beiden Kitas vor Ort, dem Jugendzentrum und dem Freizeitzentrum Fischbek optimiert werden. Ebenso wolle man gerne auch die Schulbehörde mit ihren Schulplanungen mit einbeziehen.

Folgend stellt Frau Jakisch anhand einer Präsentation den Bestand und verschiedene Varianten zur Optimierung des Gebietes vor.

 

Folgendes sei geplant:

-          Beide Kitas wollten erweitern. Die Kita Ohrnsweg werde abgerissen und neu gebaut, weil das Bestandsgebäude nicht aufgestockt oder erweitert werden könne. Die Kita sei für den Neubau zudem auf die südlich liegende Spielfläche angewiesen (Fläche der Schulbehörde), weil die Erbbaufläche nicht ausreichend sei.

-          Das Freizeitzentrum Sandbek wolle im Bestand bleiben. Der Bezirk plane, im Fischbeker Reethen ein weiteres Haus für Jugendliche zu entwickeln.

Folgende Überlegungen werden diskutiert:

-          Die öffentlichen Spiel- und Freizeitflächen in den Norden zu verschieben, um diese näher an die Schule und die sozialen Einrichtungen zu cken und damit die soziale Kontrolle zu verbessern.

-          Die IBA habe ein Interesse an einem Biotopverbundstreifen von Nord nach Süd, müsste sich dann aber auch an den Kostenr die Verlagerung der Tennisplätze und des Vereinshauses beteiligen. Es handele sich bei dem Biotopverbundstreifen um eine Ausgleichsfläche. Dieser Biotopverbundstreifen sei in allen Varianten enthalten, aber nicht zwingend nötig. Dem Bezirk seien in erster Linie die Erweiterung der beiden Kitas und die Neuanlage der öffentlichen Freizeitflächen wichtig.

-          Es gebe die Idee, den gesamten sportlichen Bereich vom Süden anzuschließen und die soziale Infrastruktur vom Norden.

-          Die Träger würden die Variante „Mittelweg“ präferieren.

 

Fragen beantwortet Frau Jakisch im Anschluss wie folgt:

-          Die Kita Ohrnsweg betreue zurzeit ca. 60 Kinder und möchte gerne 100 bis 120 Kinder betreuen. Die Kita Springmäuse betreue zurzeit ca. 52 Kinder und wolle auf 80 Kinder erweitern.

-          Die Kosten für die Verlegung der Tennisplätze rden zurzeit vom Bezirklichen Sportstättenbau ermittelt.

-          Die Größe der Sportrahmenflächen sei nicht verhandelbar.

 


Der Ausschuss nimmt Kenntnis.