Bezirksversammlung Harburg

Auszug - Baumfäll-Liste Frühjahr 2018  

 
 
Sitzung des Ausschusses für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz
TOP: Ö 2
Gremium: Ausschuss für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz Beschlussart: zur Kenntnis genommen
Datum: Di, 21.11.2017 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:00 - 19:40 Anlass: Sitzung
Raum: Mehrzwecksaal im SDZ
Ort: Harburger Rathausforum 1, 21073 Hamburg
20-3359 Baumfäll-Liste Frühjahr 2018
   
 
Status:öffentlichDrucksache-Art:Mitteilungsvorlage öffentlich
Federführend:Fachamt Management des öffentlichen Raums   
 
Protokoll
Beschluss

Herr Boekhoff erläutert die Baumfäll-Liste und weist darauf hin, dass es diesmal vermehrte Fällgründe wegen Sturmschäden gegeben habe. Er beantwortet Verständnisfragen u.a. wie folgt:

  • In den Grünbeständen sind keine Nachpflanzungen vorgesehen, vielmehr werde Platz geschaffenr die Entwicklung einzelner Bäume, als Bestandpflege.
  • Die Baumschutzverordnung gilt für den privaten Grund.
    Die Begutachtung von Schäden an Bäumen ist Privatsache, wenn diese auf privatem Grund stehen, ggf. können Baumgutachten eingeholt werden.
  • Sind Nachpflanzungen als Auflage zu erteilten Ausnahmegenehmigungen von der Baumschutzverordnung angeordnet worden, werden diese durch das WBZ kontrolliert.
  • Es stehen nicht ausreichend Mittel bereit, um sofort Neupflanzungen bei den Straßenbäumen vorzunehmen. Die Standorte werden über einen längeren Zeitraum freigehalten.
  • Aufgrund der Sturmschäden wurde durch die Umweltbehörde eine Soforthilfe für insgesamt 3 4 Mio € zugesagt und bereitgestellt.
  • Die Aktion „Mein Baum meine Stadt“uft auch weiterhin, allerdings habe der Umfang der Spenden nachgelassen. Die Aktionnne im Internet verfolgt werden.
  • Die große Anzahl an Baumfällungen im Meyers Park sind auf einen starken Pilzbefall (Weißule) der Rotbuchen zurückzuführen.
  • Die Baumpflege / Baumbestandpflege habe höchste Priorität. Die finanziellen Mittel dafür und für Nachpflanzungen kommen alle aus einer Rahmenzuweisung.
  • Bei den Kastanien gäbe es keine wirksamen Mittel zur Bekämpfung der Miniermotte.
    Aufwendige und langwierige Forschungen laufen, um schädlingsresistente Bäume zu züchten. Der Klimawandel stehe ebenfalls in einem gemeinsamen Projekt mit der BUE an der Hafencity Universität im Focus. Kooperationen gäbe es u.a. mit der Baumschule Lorenz von Ehren.

 

Der Ausschuss regt an, dass die Fachbehörde gut beraten sei, wenn sie den Klimawandel ernst nehme und schon jetzt eine Summe bereitstelle, um einen expliziten Fonds bei der Beseitigung von Umweltschäden zu haben.

 

Herr Boekhoffndigt an, dass dem Ausschuss die Nachpflanzungsliste wieder zur Verfügung gestellt werde.


Der Ausschuss nimmt Kenntnis.