Bezirksversammlung Harburg

Auszug - Antrag Grüne betr. Hamburg als "Welcoming City" - Weiterentwicklung des Hamburg Welcome Centers  

 
 
Sitzung des Ausschusses für Soziales, Bildung und Integration
TOP: Ö 1
Gremium: Ausschuss für Soziales, Bildung und Integration Beschlussart: zurückgezogen / erledigt
Datum: Mo, 10.04.2017 Status: öffentlich
Zeit: 18:00 - 19:40 Anlass: Sitzung
Raum: Mehrzwecksaal im SDZ
Ort: Harburger Rathausforum 1, 21073 Hamburg
20-1554 Antrag Grüne betr. Hamburg als "Welcoming City" - Weiterentwicklung des Hamburg Welcome Centers
   
 
Status:öffentlichDrucksache-Art:Antrag
Verfasser:GRÜNE-Fraktion
Federführend:Interner Service   
 
Protokoll
Beschluss

Herr Dr. Maaß stellt zunächst das Hamburg Welcome Center (HWC) vor, welches an das Bezirksamt Hamburg-Mitte angegliedert ist. Das HWC richtet sich vorrangig an Fach- und Führungskräfte sowie Studierende und ihre Familien. Zu den Leistungensbereicen zählen u.a. Aufenthalts- und Meldeangelegenheiten oder die Beratung zur Anerkennung ausländischer Schul-, Studien- und Berufsschulabschlüsse. Ferner gibt es Beratungen zu Themen wie Wohnungssuche, Schulen- und Kitasuche sowie Unterstützung bei Bewerbungsverfahren. Es handelt sich hier um eine Dienstleistung der Hansestadt.

 

Dazu ergänzt Herr Sperling, dass das HWC eine gemeinsame Einrichtung des Bezirksamts Hamburg-Mitte, des ProjektsMake it in Hamburg“ sowie der Zentralen Anlaufstelle Anerkennung (als eine Einrichtung des Diakonischen Werks Hamburg) ist. Das Leistungsangebot ist auf qualifizierte ausländische Zuwanderer zugeschnitten. Eine Integrationsarbeit findet nicht statt, dafür werden weiterleitende Hilfen angeboten. Erstinformationen zum Ankommen und Einleben werden werden auch Welcome Portal, das vom HWC betreut wird, bereitgestellt.

 

Eine weiterreichende bezirkliche Beteiligung macht sich deutlich bei den Vergaben von Aufenthaltstiteln r Migranten in den Erstaufnahmezentren, die dann später im Kundenzentrum geprüft werden, so Herr Schleiden. Es gibt beispielsweise eine sehr fruchtbare Zusammenarbeit mit der TUHH, um die Anmeldungen der Neuankömmlinge schnell und unbürokratisch zu erledigen.

 

Die Referenten beantworten die Rückfragen aus dem Gremium u.a.:

  • Die Beratung findet in Deutsch und Englisch statt, kann aber durch Hinzuziehung anderer Träger in mehreren Sprachen angeboten werden. Alle Infobroschüren sind in vielen verschiedenen Sprachen verfasst.
  • Arbeits- oder Wohnungsvermittlungen gibt es nicht, hier werde nur beratend agiert (so z.B. mit der Hamburger Wirtschaftsförderung und Unternehmensverbänden).
  • Die Aufenthaltsdauer nach einem Studium richtet sich nach dem Aufenthaltstitel, der nach Vorliegen eines Arbeitsvertrages mit Einkommensnachweis erteilt wird.

 

Frau Heinlin bedankt sich an dieser Stelle für die gute Zusammenarbeit hier im Ausschuss. Sie wird ihre Tätigkeit für zunächst drei Jahre unterbrechen.


Der Antrag wird einstimmig für erledigt erklärt und der Bezirksversammlung die Nachvollziehung empfohlen.