Bezirksversammlung Harburg

Tagesordnung - Sitzung des Ausschusses für Mobilität und Inneres  

 
 
Bezeichnung: Sitzung des Ausschusses für Mobilität und Inneres
Gremium: Ausschuss für Mobilität und Inneres
Datum: Do, 17.09.2020 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:00 - 19:40 Anlass: Sitzung
Raum: Großer Sitzungssaal
Ort: Harburger Rathausplatz 1, 21073 Hamburg
Zusatz: Aufgrund der aktuellen Pandemie-Lage wird um Beachtung der geltenden Abstands- und Hygieneregeln gebeten. Danach kann nur ein begrenzter Einlass von Besucherinnen und Besuchern ermöglicht werden.

TOP   Betreff Drucksache

Ö 1     Bericht der Verwaltung über Verkehrsbeobachtung Winsener Straße (Nord)    
Ö 2     Verkehrsbehördliche Anordnung Kleiner Schippsee (Bericht der Verwaltung)    
Ö 3     Vorstellung Vorhaben Umbau Bushaltestelle Rehrstieg (siehe auch gemeinsamer Antrag GRÜNE und SPD Fraktion Drs. 21-0747, betr. Straßenbauprogramm 2020/2021, Pkt. 3 des Petitums) (Bericht der Verwaltung)    
Ö 4     Sachstandsbericht der Verwaltung zum Veloroutenausbau    
Ö 5     Antwort zum Gemeinsamen Antrag betr. Bericht zur Unfallstatistik Harburg
Enthält Anlagen
20-3928.01  
Ö 6     Stellungnahme zum Antrag der Abg. Carsten Schuster und Viktoria Isabell Ehlers (FDP), Betr.: Schienenersatzverkehr - Dieses Chaos darf sich nicht wiederholen!
20-4045.01  
Ö 7     Stellungnahme zum Antrag SPD betr. Antrag SPD betr. Knoten Hamburg, Verbindungskurve Harburg - was bringt's für Harburg?
20-4488.01  
Ö 8     Stellungnahme zum Antrag SPD betr. Baulicher Zustand der Bahnbrücken über die Süderelbe
Enthält Anlagen
20-4736.01  
Ö 9     Stellungnahme zum Antrag SPD betr. Vorstellung des Zeitplanes für S-Bahnbaustellen
20-4746.01  
Ö 10     Stellungnahme zum Antrag SPD betr. S-Bahnverkehr muss wieder verlässlicher werden
21-0228.01  
Ö 11     Stellungnahme zum Antrag DIE LINKE betr.: Harburg für Alle! - Wann kommen die Langzüge nach Harburg? (Zusatzantrag zu Drs. 21-0228)
21-0272.01  
Ö 12     Stellungnahme zum Antrag der GRÜNEN-Fraktion betr. Ausbau der Zuverlässigkeit der Fährverbindung Cranz -Blankenese
21-0473.01  
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Petitum/Beschlussvorschlag:

Die Bezirksversammlung beschließt,

Die Fähre Cranz – Blankenese soll wieder eine zuverlässige und attraktive Verbindung im Hamburger Westen werden.

Wir fordern den Senat auf zu prüfen, wie das Ziel einer Verkehrswende für den Hamburger Westen mit Stärkung des ÖPNV als Alternative zum PKW Verkehr und zur Stärkung des Fuß- und Radverkehrs umgesetzt werden kann.   

Vertreterinnen und Vertreter der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation werden in den Regionalausschuss Süderelbe (oder Mobi) eingeladen, um zu berichten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bezirksversammlung Harburg   16.04.2020

Der Vorsitzende

 

 

 

Die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation nimmt zu dem Antrag GRÜNE Drs. 21-0473 wie folgt Stellung:

 

 

 

Die Fährverbindung zwischen Cranz, Neuenfelde und Blankenese stellt im Grundsatz eine sinnvolle Ergänzung des Fährverkehrsangebots auf der Elbe dar. Allerdings spiegelt sich diese nicht in den Fahrgastzahlen wieder: Selbst in den Sommermonaten nutzen nur sehr wenige Fahrgäste die täglichen Fahrten, in den Wintermonaten verzeichnet die HADAG Seetouristik und Fährdienst AG im Durchschnitt weniger als drei Fahrgäste auf jeder Fahrt.

 

Dies ist nicht allein darauf zurückzuführen, dass die Linie wegen der Abhängigkeit von der Tide zu bestimmten Zeiten von bzw. nach Finkenwerder verkehrt und Cranz und Neuenfelde dann nur mit dem Bus erreicht werden können. Auch andere Faktoren, wie die Lage der Anlegestellen und die sehr geringe Netzwirkung der Verbindung, tragen zu dieser Entwicklung bei. Das Fahrgastpotenzial ist daher insgesamt überschaubar.

 

Aus diesen Gründen ist auch nicht zu erwarten, dass mit dem großem Aufwand für Baggerarbeiten oder dem Bau neuer, flacherer Schiffe eine wesentlich bessere Auslastung der Fähre eintreten wird. Mit flacheren Schiffen könnten täglich zwar mehr Fahrten nach Neuenfelde und Cranz durchgeführt werden, ein zuverlässiger ganztägiger Schiffsbetrieb kann aber auch mit ihnen nicht gewährleistet werden. Bei höherem Wellengang, mit dem auf der Elbe durchaus zu rechnen ist, haben Fahrzeuge mit geringem Tiefgang zudem kein fahrgastfreundliches „Seeverhalten“.

 

Teil des Bestrebens des Senates ist es, auch im westlichen Teil des Hafens einen Fährverkehr anzubieten und das Angebot so weiterzuentwickeln, dass zusätzliche Kundenkreise erschlossen werden können, um damit die Wirtschaftlichkeit zu erhöhen. Nur so kann langfristig ein attraktiver Betrieb gesichert werden.

 

Im Rahmen der Umsetzung des Hamburg-Taktes wird zudem das Busangebot auch in den Stadtteilen Cranz, Blankenese und Finkenwerder insgesamt attraktiver. Konkrete Maßnahmen stehen jedoch noch nicht fest.

 

Von der Entsendung eines Vertreters der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation in den Regionalausschuss (oder Mobi) wird daher abgesehen.

 

 

 

gez. Heimath

 

f.d.R.

Wyzinski

 

 

Ö 13     Stellungnahme zum Antrag der GRÜNEN-Fraktion betr. Verkehrszählung während der Bauarbeiten am Knoten Cuxhavener Straße / Waltershofer Straße
21-0488.01  
Ö 14     Stellungnahme zum Antrag SPD betr. Abbau von Fahrkartenautomaten der DB im Harburger Bahnhof
21-0560.01  
Ö 15     Stellungnahme zum Gemeinsamen Antrag SPD - GRÜNE betr. Grüne Pfeile in Harburg
21-0563.01  
Ö 15.1     Stellungnahme zum Antrag der GRÜNEN-Fraktion betr. Grüner Pfeil für Radfahrer*innen auch in Harburg - Fahrrad first
20-4506.01  
Ö 16     Stellungnahme zum Antrag der GRÜNEN und SPD betr. Harburg braucht die U4
21-0577.01  
Ö 17     Übersicht Baumaßnahmen - September 2020
Enthält Anlagen
21-0834  
Ö 18     Mitteilungen der Verwaltung    
Ö 19     Verschiedenes